weiblich geführte Beziehung

Ich habe einen für mich sehr interessanten Blog gefunden, wo ein devoter Mann seine Gedanken und Gefühle nieder…

wäre eine FLR Beziehung für dich reizvoll ?

01. März 2011
weiblich geführte Beziehung

Ich habe einen für mich sehr interessanten Blog gefunden, wo ein devoter Mann seine Gedanken und Gefühle nieder schreibt, der in einer weiblich geführten Beziehung lebt.

FLR ist die Abkürzung für Female Led Relationship, was übersetzt soviel bedeutet wie weiblich geführte Beziehung.

Quelle : Links nur für Mitglieder

Was sind Eure Gedanken und Meinungen zu einer rein weiblich geführten Beziehung ?
01. März 2011

Weibliche Dominanz bei einem Cuckold-Paar zumindest zum eigenen Partner ist doch wohl die Voraussetzung.
01. März 2011

Weibliche Dominanz bei einem Cuckold-Paar zumindest zum eigenen Partner ist doch wohl die Voraussetzung.

das ist für viele nicht so, siehe Beiträge hier im Forum.


Aber das ist auch hier gerade nicht das Thema.

Es wäre schön wenn Ihr Euch zuvor den Blog ein wenig durchlest, damit alle wissen wovon die Rede ist ... danke *g*
01. März 2011
Cuckold

Im englischsprachigen Raum, wo der Begriff ja herkommt, ist ein Cuckold wohl so auch gleichzeitig so etwas wie ein Pantoffelheld und ein eher unterwürfiger Partner. Wäre danach also logisch, dass die Beziehung weiblich geführt ist.

Aber ich denke in der Gruppe gibt es viele andere Interpretationen des Begriffs, die aus dieser Schublade herausspringen. Warum auch nicht... ? Schubladen zeigen ja nur ein grobes Raster, man muss sich ja nicht unbedingt reinzwängen, wenn es nicht passt. *zwinker*

Viele Grüße
vom NettenSchreiber
01. März 2011
Sehr Interessanter Blog....

.....und ich bin selber dort im Forum angemeldet,weil ich sehr gerne in einer FLR Beziehung wäre,meine Liebste übrigens auch.
Aber wie es so ist im Leben,es läuft im Realen nicht so wie man es sich im Kopfkino vorstellt,auch wenn man sich noch so bemüht.
Darum ist es im Moment auch ziemlich runtergefahren bei uns.
Wenn Kinder da sind,der Beruf einen einspannt,und die "normalen" Freunde und Bekannten ja auch noch da sind, bleibt für den Rest
( Cuckold-FLR ) leider nicht mehr viel Zeit.
Besonders in einer FLR-Beziehung braucht man viel Gedult wenn beide Seiten auf ihre Kosten kommen wollen. Wir haben festgestellt das man zwar beide die selben Vorstellungen haben kann, aber es im Realen und im Alltag ganz andere Wege geht wie geplant.
Da sind viele Kleinigkeiten an denen es dann scheitert, die Mann und Frau anders interpretieren und deshalb immer einer unzufrieden ist.
( So ist es zumindest bei uns gewesen )
Trotzdem gebe ich die Hoffnung das es irgendwann doch einmal klappen sollte noch nicht ganz auf. Denn was könnte der devote Mann sich mehr wünschen, als gleichzeitig in einer Cuckol-FLR Beziehung leben zu dürfen.

Gruß
Albert
01. März 2011
@ Maralb

Darum ist es im Moment auch ziemlich runtergefahren bei uns.
Wenn Kinder da sind,der Beruf einen einspannt,und die "normalen" Freunde und Bekannten ja auch noch da sind, bleibt für den Rest
( Cuckold-FLR ) leider nicht mehr viel Zeit.
Besonders in einer FLR-Beziehung braucht man viel Gedult wenn beide Seiten auf ihre Kosten kommen wollen. Wir haben festgestellt das man zwar beide die selben Vorstellungen haben kann, aber es im Realen und im Alltag ganz andere Wege geht wie geplant.

Ich glaube, dass eine solche Beziehung nicht "gespielt" werden kann -
das ist natürlich meine subjektive Meinung. Deshalb verstehe ich das zitierte nicht richtig.

Natürlich empfindet das Jeder und jedes Paar individuell und wenn der Mann "alltagsdominant sein muss" wird es sehr schwer, die Vorstellungen umzusetzen.

Drücke die Daumen, dass ihr die entsprechende Ruhe für eure Wünsche
findet.

Lieben Gruß
01. März 2011

Ich glaube, dass eine solche Beziehung nicht "gespielt" werden kann -
das ist natürlich meine subjektive Meinung.

Mit spielen von Rollen funktioniert da gar nichts, entweder man tickt so und lebt es oder eben nicht.

Sehr Interessanter Blog....
.....und ich bin selber dort im Forum angemeldet,weil ich sehr gerne in einer FLR Beziehung wäre,meine Liebste übrigens auch.
Aber wie es so ist im Leben,es läuft im Realen nicht so wie man es sich im Kopfkino vorstellt,auch wenn man sich noch so bemüht.
Darum ist es im Moment auch ziemlich runtergefahren bei uns.
Wenn Kinder da sind,der Beruf einen einspannt,und die "normalen" Freunde und Bekannten ja auch noch da sind, bleibt für den Rest

Das Paar aus dem Blog hat auch Kinder ne Menge sogar plus Hund *gg* was steht der FLR Beziehung entgegen ?

24/7 im SM funktioniert meiner Meinung nach sowieso nicht, aber auch das ist ein anderes Thema, eine weiblich geführte Beziehung im Alltag braucht im wesentlichen eine klare Rollenverteilung, eine klare Aufgabenteilung und eben den Dauerzustand das die die Frau klassisch "führt", ohne dabei ständig in der Rolle einer Domina zu agieren...

Eine Domina ist eine Frau die gegen Bares sadistische und dominante Dienstleistungen anbietet.
01. März 2011

Ich meinte jetzt nicht eine gewerbliche Domina, sondern das Verhalten in einer rein privaten Sm - Session....

Eine FLR Beziehung kann SM-Praktiken beinhalten oder eben auch nicht.

Nur es hat wenig mit den Männern zu tun die nur knien und dienen solange sie geil sind, da hast du recht.
01. März 2011
Zunächst

ist es wie bei allen Begrifflichkeiten schwer eine 100% klare Definition zu finden, bzw. diese dann auf jene und diese Paarbesetzung umzulegen.

Für mich ist das alles extremst simpel.

Die Lady bestimmt, der Sub hört und macht. Inwieweit das jetzt in den Alltag miteinfließt? Das lebt jedes Paar anders, was auch gut und richtig ist.

Ich persönlich suche mir nicht die devote Seite aus, damit ich eine Frau in geilen Klamotten vögeln kann, sondern weil ich dienen möchte. Nicht auf Knien oder mit einem Halsband, sondern um ihr die Zeit mit mir angenehm, schön und erotisch zu gestalten. Und auch im Alltag, um sie zu entlasten, damit sie sich um sich selber kümmern kann. Ein Sub sollte sich bei einer derartigen Beziehung klar sein, das dies weniger ein Spiel, sondern eine (Lebens-)aufgabe ist, die hin und wieder steinig ist.

Widerworte, eigene Bedürfnisse, Phantasien sind zurück zu schrauben, sofern sie nicht von der Lady eingefordert werden. Im Bett, in der Küche und auch sonst überall im Alltag.

Wer nur mit einem Ständer devot ist, der hat nichts von Devotion aus tiefsten Herzen mit durchdachtem Gedanken verstanden, und wird dies auch nie ernsthaft erleben.
01. März 2011

Ein Sub sollte sich bei einer derartigen Beziehung klar sein, das dies weniger ein Spiel, sondern eine (Lebens-)aufgabe ist, die hin und wieder steinig ist.

Widerworte, eigene Bedürfnisse, Phantasien sind zurück zu schrauben, sofern sie nicht von der Lady eingefordert werden. Im Bett, in der Küche und auch sonst überall im Alltag.

so ist es *ja*

schade das sich so wenig zu Wort melden.

Zu ungeile Aussichten *ggg* für solch eine Art Beziehung ?
02. März 2011
Hallo...

... ich kenne diesen Block und finde ihn sehr gut geschrieben und auch für diesen Mann sehr schön gelebt...

Wir leben in einer Cuckold-FRL Beziehung. Ich regel unser Leben, nur in wirklich wichtigen Dingen entscheiden wir gemeinsam. So kann ich mich geschützt in unserer Beziehung ausleben und mein Cucki findet seinen Ausgleich zum Arbeitsleben. Schöner könnten wir uns unser Leben nicht vorstellen...

GLG
Mausi *wink*
02. März 2011
@ MausiundMicha

So kann man es kurz und knapp ausdrücken.
Und schön wenn man so leben kann und es auch so funktioniert.

Denn das Thema ist zu komplex um es hier und in ein paar Sätzen, seine Gefühle ,Ängste,Wünsche,Komplikationen was eine FLR-Beziehung angeht, zu beschreiben. Was einem übrigens dort im Forum auch auffällt,
das viele Paare so ihre Schwierigkeiten damit haben Ihr Kopfkino in die Realität umzusetzen und viel Gedult brauchen um daran zu arbeiten, weil auch jeder FLR für sich anders definiert.


Wir arbeiten auch weiter dran, in der Hoffnung auch irgendwann mal dort anzukommen.

LG *wink*
02. März 2011
Ich auchmal...

Durch die selbstverständliche Umsetzung der Emanzipation und die überall sichtbare Veränderung in unserer Gesellschaft in ihren sozialen Ebenen und Vernetzungen, ich möchte mich auf die stetige Zunahme von Singelhaushalten und alleinerziehende Frauen, wie Patchworkfamilien etc. beziehen, erscheint mir das als logisch, dass sich alternativer Lifestyle verbreitet und immer sichtbarer wird.

Starke Frauen braucht das Land, man(n) kann es doch in allen Bereichen der alltäglichen und öffentlichen Lebens mit bloßem Auge erkennen. Die Altmännerseilschaften ruinieren ganze Infrastrukturen, weil sie durch und durch korrupt und manipulierbar sind. Ihre Ambition ist zum größten Teil aus Machthunger und Vorteilsnahme zu erklären.

Vielleicht besinnen sich unsere modernen westlichen Gesellschaften auch wieder den Anfängen und denken über matriline Strukturen nach, versuchen dem Prinzip der alten Mutter wieder näher zu kommen, was letztendlich zu einer perfekteren Form der Gleichberechtigung und des Miteinander führen könnte.

Meinem persönlichen Geschmack steht es nahe, das ich in einer klassichen Zweierbeziehung meiner Göttin nah sein möchte, dabei ihr und ihrem Glück förderlich entgegentrete. Daher fand ich den Block des jungen Mannes auch sehr interessant, weil er wissentlich oder unwissentlich und damit aus bloßer Intuition heraus auf ein Geschlechterverhalten abhebt, dass die Göttin in den Zenit der internen Beziehung rückt. Wie das zwei Menschen miteinander ausgestallten, im speziellen das sexuelle Erfahren ihrer Präferenzen, das erscheint mir dann eher der komplexe Teil des Themas zu sein.

Zuvor steht die umfassende Strategie, die Grundeinstellung zur Welt/Gesellschaft/Partnerin... fast wie Familie/Sippe/Stamm und damit urban.

Im profanen und täglichen Miteinander sollten doch eigentlich Themen wie Gegenseitigkeit und Teamwork lange selbstverständlich sein...

Wenn sich dann bei einigen Paaren auch die sexuellen Vorlieben dahin entwickeln, dass ein Mann demütiger seiner Partnerin gegenüber wird, erscheint mir das immer als sein größter Liebesbeweis, den er ihr reflektieren kann.

"Ohne Demut keine Liebe"

In so forcierten Beziehungen kann sogar ein Aussenstehender sehr leicht erkennen, dass die Paare meist eine heftig starke kommunikative Verbindung pflegen und fast nichts unangesprochen bleibt, manche haben sich dafür sogar Rituale erdacht und setzen diese stringent um. Die Einrichtung eines forumähnlichen Platzes und der innewohnende Sinn eines Forums werden da öfter angeführt. Ein befreundetes Paar hier aus unserem Forum verwirklicht dies in gemeinsamen Bädern z.B.

Somit bedeutet für meine Interpretation die Abkürzung FLR eigentlich mehr die Königsklasse der Gleichbereichtigung und der ausgewogenen Beziehungsstrategie, als eine bloße sexuelle Zuordnung zu einer sexuellen Präferenz.

Liebe Grüsse

Der EiferSucht
02. März 2011
Komplex

ist das Thema, wie viele andere sicher auch. Hier wird viel über den bösen Feind einer solchen Beziehung geschrieben, der uns all dominierende "Alltag".

Mein persönlicher Glaube in der Richtung ist, es fehlt vielen an Zeit dafür. Doch sollten wir mal überlegen, wie ist es wirklich mit der Zeit in so einer Beziehung?

Hierzu fällt mir ein irgendwo gehörter schlauer Spruch an. Wir haben alle die gleiche Menge an Zeit. Wenn wir für etwas bzw. jemanden keine Zeit haben, dann ist uns anderes einfach wichtiger.

Was sind die Dinge, die uns "zeitlich" davon abhalten? Wie können dafür Räume geschaffen werden. Welchen Aufwand muss Dom (sicher auch Sub) für eine solche Beziehung betreiben?

Wie umschiffen einige von uns diese Klippen, wie kommen einige immer am gleichen Punkt nicht weiter.

Um es mal kühl und betriebswirtschaftlich (bin ich wohl meinem Beruf geschuldet...) zu sehen, wie sieht die Kosten / Nutzen einer solchen Beziehung aus. Für die Dame, aber auch für den Sub?

Oder ist das was für einen eigenen - diesen ergänzenden - Thread?
02. März 2011
Liebe Maralb...

Du hast Recht, es ist ein sehr komplexes Thema aber die Grundsätze und Regeln um eine solche Beziehung führen zu können stehen fest... der Mann unterwirft sich seiner Frau... und zwar nicht nur manchmal (so wie im Rollenspiel) sondern immer... und die Frau übernimmt diese und zwar auch immer und konsequent...

Micha hat seine Dominanz mir gegenüber abgelegt... und genießt es sich fallen lassen zu können... denn im Arbeitsleben und im Umgang mit der Öffentlichkeit ist er sehr dominant. Ich genieße im Gegenzug die für mich dazu gewonnenen Annehmlichkeiten.

Micha und ich leben dieses Leben seit nun etwas mehr als drei Jahre... wir bzw. ich hatte in dieser Zeit mitunter sehr viele Rückschritte, Zweifel, Tränen und Wut... dass ist aber normal... ich bin oft in das alte Leben abgedriftet, bis ich meine Grundlinie gefunden hatte. Nun läuft es aber ganz gut, denn wir arbeiten jeden Tag an unserer Beziehung, wir beschäftigen uns sehr miteinander und reden über Probleme. Diese Beziehungsart ist mittlerweile in unser Blut übergegangen und für uns normal geworden... wir haben unseren Lebensmittelpunkt und unsere Prioritäten auf uns verlagert ohne uns zu erdrücken... das ist auch etwas sehr wichtiges... Nähe und Distanz... aber die Intensität spürend und trotzdem den Blick auf unsere Nächsten... wir empfinden unserer jetziges Leben als schöner, erfüllter und glücklicher als unser früheres und natürlich gibt es auch heute noch "Stress" oder Diskussionen, aber wir gehen damit anders um als früher... zumal ich persönlich denke, dass "streiten" zu einer gesunden Beziehung gehört wie das Salz in die Suppe...

Wir haben einen, für uns, normalen Alltag... das heißt, Arbeit, Hobbys, Familie und Freunde... also alles hat Platz in unserem Leben, ohne das wir uns großartig umstellen müssten.

GLG
Mausi *wink*

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