![]() | 13. März 2010 Spannungen in der Cuckold-Beziehung Ihr kennt es Alle: Keine Beziehung ist frei von Spannungen, Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten! Was in einer "normalen" Beziehung recht unkonventionell gelöst werden könnte, kann in einer Cuckold-Beziehung, besonders wenn diese auf Femdom-Basis geführt wird, zu "besonderen" Schwierigkeiten führen! Es wäre interessant zu erfahren, wie Ihr Eure Differenzen löst! Geschieht das auf "Augenhöhe"oder fließen Dominanz und Devotheit in die "Problemlösung" mit ein? Bleibt Ihr in Euren "Rollen" oder habt Ihr Rituale, wieder in Eure "Rollen" zurückzufinden? Schreibt doch Mal Eure Erfahrungen! Liebe Grüße, Herr FemDom |
![]() | 13. März 2010 Nabend Augenhöhe ist wichtig und das eine ,....aber auch nur eine Kopfhöhe unterschied kann entscheidend sein für beide. Dennoch ist offenheit achtung beider und Personen wichtig . Genauso wie Rispektvoller umgang. LG Detlef |
![]() | 13. März 2010 Streitkultur Du hast recht, das sind immer besondere Situationen, für die es leider kein Patentrezept gibt. Trotz der auftretenden Spannungen, bleiben die Regeln im alltäglichen Leben bei uns bestehen. Jedoch wird das "Spiel" nicht intensiviert, bis der Streit begraben ist. Wie man sich begegnet, ist dann abhängig davon, worum es eigentlich geht. Sind es einschneidende Punkte, die auch das Leben verändern, interessiert mich die Einstellung des dev, um einfach auch einen Meinungsaustausch zu gewährleisten. Die Entscheidungen liegen dann aber ausschließlich wieder bei mir. Bei kleineren Sachen behebe ich das Problem/ Streitigkeit, wie ich es für richtig halte. Letztendlich hat er mir bedingungslos zu folgen und sich meiner Meinung unterzuordnen. Anja |
![]() | 13. März 2010 Das ist eine spannende Frage. Bei "normalen" Beziehungen gibt es wunderbare Regeln, Techniken und Hilfen, wenn die Partnerschaft mal in einer Krise hängt (und die helfen auch nicht immer). Aber wie ist das in einer Cuckold-Beziehung? Greifen da die gleichen Mechanismen? Ich bin gespannt ... (Der Antaghar) |
![]() | 13. März 2010 @ Antaghar Es können gar nicht die gleichen Mechanismen greifen, wie in einer "normalen" Beziehung. Es sei denn, man hebt die dom/dev- Beziehung komplett auf. Aber dann ist das Chaos perfekt, darüber sollten sich beide bewußt sein. Um es mal scharf auszudrücken; ich kann nicht meinen Mann heute in einer Session meine Dominanz spüren lassen und morgen früh mich anmeckern lassen, warum keine Filtertüten für den Kaffee da sind. Würde es so sein, liefe irgendwas gehörig falsch. |
![]() | 13. März 2010 @ Femdomhannover Das ist ja gerade die Frage: Klar, bei 24/7 - Beziehungen ist das unmöglich. Aber es gibt ja auch BDSM-Partnerschaften, in welchen sich das Dom-Sub-Verhältnis nur auf den sexuellen Bereich bezieht, wo also z. B. die Frau eindeutig die Sub ist, aber im sonstigen alltäglichen Leben eher "ihren Mann steht", also sogar eher dominant ist. Und ich kenne solche Beziehungen, in welchen alles völlig "normal" läuft, also auch nicht anders als bei den meisten, nur sexuell (also im Bereich des BDSM, des Cuckold etc.) sind die Rollen eben klar verteilt und scharf abgegrenzt. Kann man sich dann außerhalb der sexuellen Spielart nicht doch auf Augenhöhe und mit Achtung und Rspek begegnen? Müssen sich die dominanten und devoten Anteile dann wirklich auswirken? (Der Antaghar) |
![]() | 13. März 2010 Es sollten Regeln des Anstandes und gegenseitigen Respekt weiter gelten. Daher ist eine Beziehungsdifferenz, auch Streit genannt, unabhängig der Cuckold-Geschichte zu bewerten. Denn auch im Cuckolding spielt doch Respekt eine Rolle, oder? Wenn natürlich im Streit Aspekte des Cuckoldings negativ verletztend genutzt werden, die im eigentlichen Sinn positiv zu werten sind, in Form von Vorwürfen und Beleidigungen, dann kann das s sicher gefährlich werden. Im Streit sollte man sich sowieso an den tatsächlichen Differenzen festhalten, an der Ursache und den Fakten und möglichst nicht persönlich werden. Wobei wir beim Thema Cuckold: S t r e i t k u l t u r wären Da wir eh keine 24/7 Cuckold-Beziehung führen, was aus mehreren Gründen nicht möglich ist - somit sind wir ja auch keine Cuckolder, wie wir lernen durften - können wir unabhängig streiten. Swingerherz |
![]() | 13. März 2010 @ Antaghar Ich denke mal, egal in welcher Beziehung man steckt, man sollte sich immer mit Achtung und Respekt begegnen. Das ist wohl eine Grundvoraussetzung, damit eine Beziehung, egal wie sie geartet ist, überhaupt funktionieren kann. Es kommt immer darauf an, wie man sm lebt, ob 24/7 oder die Session, da gebe ich dir recht. Aber in der Konfliktlösung würde der dominantere Part, immer versuchen sich durchzusetzen, selbst wenn nur ein Kompromis dabei heraus kommt. Es gibt nicht ein "bisschen dominant". Sicher kann der devote Part im alltäglichen Leben seinen "Mann stehen", aber innerhalb der Beziehung verschiebt sich das Gefüge. Hm, bei der sexuellen Spielweise, kann es nur funktionieren, wenn es einen klaren Anfang und ein klares Ende gibt. Aber meinst du nicht auch, je länger man spielt, desto mehr werden die klaren Abgrenzungen verwischen? |
![]() | 13. März 2010 Wir benutzen, wenn es... .. zu Auseinandersetzungen führen könnte, eine Auszeit. Die kann jeder von uns beiden verlangen wenn irgendwas schief läuft und man sich außerhalb der 24/7 bewegen möchte. Das klappt gut bei uns. Wenn die Auseinandersetzung/Diskussion dann ausgetragen ist, wird die Auszeit, Forum genannt, beendet. Danach kann eine kurze Phase des Regenerierens folgen, muss aber nicht. Wir haben auch ein festes Forum. Sonntagabend in der Badewanne. Dort gibt es kein Machtgefällte mehr, sondern wir können uns auf Augenhöhe unterhalten. Über alles Mögliche. Auch Ideen austauschen, die meine Herrin sonst nicht äußern würde, weil sie so etwas nicht mit einem Sklaven bespricht, sondern befiehlt. Ich darf ebenfalls Wünsche gleichberechtigt äußern, die mir sonst nicht zustehen. Wir reden über alles. Wenn wir die Wanne verlassen, was oft 3 Stunden dauert, weil wir auch noch Tatort schauen ( So handhaben wir es. Und wie schon geschrieben, bei uns funktioniert es gut. GLG Micha, von MausiundMicha Nachtrag: für dieses interessante Thema... |
![]() | 13. März 2010 Mh, einer Übertragbarkeit der internen sexuellen Rollenverhältnisse in allgemeine Lebensumstände oder Situationen mag ich nicht. Obwohl ich eine eine sehr ausgedehnte sexuelle Ebene mit Bergen, Tälern und weiten Grenzen verfüge, aber mein Verlangen nach einer loyalen Partnerin, im Sinne von Gefährtin oder als Teil von mir und ich von ihr würde einen Übertrag von sexueller Präferenz nach und nach in eine schwere Partnerschaftskriese führen. Über das Sexspiel hinaus, halte ich SM als gefährlich und zur Veränderung persönlicher Eigenschaften führend. Ich versteh mich nicht als Statist oder als Regiseur in den Leben anderer Menschen. Das meint nicht die bewusste Konfrontation mit dem Gegenüber, der Partnerin/dem Partner, als der Spiele die erwachsene Menschen miteinander spielen. LG, Stephan |
![]() | 13. März 2010 Es kann, so glaube ich, lieber Stephan, auch nicht jeder jede Rolle übernehmen. Sonst würden alle Menschen gleich sein. Das sind wir aber nicht. Deshalb kann auch nicht jeder dominant sein, oder devot. Nicht in allen Lebenslagen. Da sind wir Individuen. GLG Micha, von MausiundMicha |
![]() | 13. März 2010 @ Femdomhannover Ich denke mal, egal in welcher Beziehung man steckt, man sollte sich immer mit Achtung und Respekt begegnen. Das ist wohl eine Grundvoraussetzung, damit eine Beziehung, egal wie sie geartet ist, überhaupt funktionieren kann. Das ist wohl unumstritten und nur zu unterschreiben. Nur gibt es da nicht immer wieder mal Verschiebungen, wenn die Bereiche Dominant und Devot in Beziehungsprobleme reichen? Ich verstehe zu wenig davon, daher vielleicht meine Überlegungen und Fragen ... Wenn ich mich "dominant" in Alltagsproblemen durchsetzen will, begegne ich dann meiner Partnerin noch mit Achtung, Respekt und Anstand? Oder will ich dann nur total egoistisch mein Ding durchziehen? Bin gespannt auf die weitere Debatte und bedanke mich für die Erläuterungen! (Der Antaghar) |
![]() | 13. März 2010 @ MausiundMicha Das scheint mir ein hilfreicher Weg zu sein: bestimmte Auszeiten zu vereinbaren. Funktioniert das dann auch immer? Oder habt Ihr da manchmal auch so Eure Probleme? (Der Antaghar) |
![]() | 13. März 2010 § 1 - Der dominante hat immer Recht § 2 - Hat der dominante nicht recht, tritt § 1 in Kraft Die Macht von Diktaturen und falschem Machtdenken |
![]() | 13. März 2010 @Micha Ey das war eine geile Aussage mein Freund Da muss ich ma`kurz nachdenken. LG, Stephan |