![]() | 28. Februar 2010 Ist Cuckolding nur in Partnerschaft möglich? Muss ein Cuckold zwingend in einer Partnerschaft leben, um auch als Cuckold wahrgenommen und vor allem akzeptiert zu werden? Aufgrund der Angabe eines Solo-Cuckkolds Cuckold: Gästebuch für Besucher und der zwei drei folgenden Antworten stellt sich diese FRage. Was ist, wenn ein Solomann die Neigungen eines Cuckolds hat, diese auch ausleben will, aber keine Partnerin hat? Muss er zwingend eine Hotwife als feste (Ehe/Lebens) Partnerin haben, um als Cuckold gewertet und vor allem akzeptiert zu werden? Wir sagen ganz klar und deutlich, auch ein Single kann als Cuckold gelten. Er sucht sich dann ein Paar, bei dem ER, der Single, der Cuckold ist und vom Paar entsprechend des Cuckoldings dominiert wird. Das hat mit Sehen/Zeigen zwar auch was gemein, ist aber bei weitem nicht der Thematik gerecht!!! LG Swingerherz |
![]() | 28. Februar 2010 Naja... ...das sehe ich etwas anders. Ein Mann, der seine Lust aus dem reinen Zusehen zieht, ist für mich ein Voyeur. Ist ja nichts schlimmes und OK. Aber Cuckolding ist auf die eigene Partnerin bezogen, und nicht auf irgendeine Frau. So ist jedenfalls die Beschreibung. Sonst wäre jede Mehrfachverbindung als Cuckolding zu sehen. Das wäre für mich etwas zu oberflächlich. Das mit dem Cuckolding geht allerdings auch andersherum... also wo die Frau der Cucki ist. Aber nur zusehen bei Fremden... ist für mich etwas anderes. GLG Micha, von MausiundMicha |
![]() | 28. Februar 2010 So ist es Stimmt Mausi, Nur der Ehepartner muss es erfahren und erleben. Heel |
![]() | 28. Februar 2010 Ich, als Cucki-Frau könnte diese Neigungen niemals alleine empfinden. Mein Mann hat diese Lüste in mir geweckt, und nur er kann meine Reize steuern. Macht er nichts, empfinde ich wenig, sucht er ne Freundin, oder macht Frauen an, bin ich auf 100. In meinen Vorbeziehungen hab ich das in diesem Ausmaß nicht erlebt, und ich könnte es mir als Alleinstehende nicht vorstellen, daß irgendjemand in mir diese Gefühle wecken kann. Das entsteht meines Erachtens nur in sehr innigen Beziehungen. Ich denke sowieso, daß das niemand nachvollziehen kann, der es nicht am eigenen Körper erfahren hat, was diese Reize auslöst. Deshalb mein ganz klares Statement: Cuckolding ist nur in der Partnerschaft auslebbar. Lg von Lady mirror |
![]() | 28. Februar 2010 Ich denke hier genauso wie Mausi oder wie hier auch im letzten Beitrag schön beschrieben wurde von A_mirror |
![]() | 28. Februar 2010 Ich sehe es nicht ganz so. Der Unterschied zwischen Cuckolds und Voyeuren ist die Devotion, die dahinter steckt, nicht zwingend eine feste Bindung zu der Frau. Es gibt ja auch den Unterschied zwischen Wifesharern und Cuckolds. Vorstellbar wäre ja auch eine Cuckoldbindung um des Cuckoldings willen, nicht etwa, weil man gern gemeinsam alt werden will und den Alltag verbringen will und sich liebt. Die eine Person erniedrigt zum Beispiel gern und läßt sich gern beim Sex beobachten, die andere Person wird gern erniedrigt und schaut gern zu. Wir stellen uns eine Frau vor, die einen devoten Kerl kennenlernt, dazu noch einen Loverboy. sie nimmt beide mit, läßt aber den devoten Kerl lediglich zusehen oder ihre FRüße küssen, während der andere sie fickt. Und der devote ist kein Cuckold, weil er mit ihr nicht fest zusammen ist? |
![]() | 28. Februar 2010 junger_Typ na endlich mal eine Antwort, die mal etwas mehr als die eigene Nasenspitze bewertet. Und vor allem sehr gut und richtig argumentiert! Es gibt halt etwas mehr als das, was man für sich als richtig und allein gültig bewertet ... Unser Kompliment junger_Typ |
![]() | 28. Februar 2010 Es gibt halt etwas mehr als das, was man für sich als richtig und allein gültig bewertet... Ganz unsere Meinung! Es wäre nur schön, wenn das auch ALLE beherzigen würden, bei gegensätzlichen Meinungen! Lg die Femdoms |
![]() | 28. Februar 2010 Eine interessante frage kenne das cuckolding durch unsere realen freunde auch nur in partnerschaften. aber warum sollte man in sachen cuckolding nicht auch neue wege gehen hört sich für mich reizvoll an das cuckolding mal so zu leben ob das nun echtes oder falsches cuckolding ist sei mal da hingestellt solange es allen spass macht kann es nur richtig sein. aber das ist nur meine meinung dazu jeder hat eine andere und das ist auch gut so. mal am rande sehe cuckolding sowiso vielseitig wie man auch in der gruppe sieht wie weiblicher cucki so würde ich keinen männlichen lover suchen was ja auch bei einigen kein cuckoldleben wäre. es soll spass machen und da ist es egal wie es gelebt wird da kann auch ein fremder der cucki sein jeder wie er möchte. Lg Ute |
![]() | 28. Februar 2010 Die Grenzen sind fließend... ...und es gibt kein Schwarz und Weiss, -erstrecht nicht in Sachen Sex !!! Wir sagen ganz klar und deutlich, auch ein Single kann als Cuckold gelten. DEM schließe ich mich an |
![]() | 28. Februar 2010 Für mich werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Ein Cuckold ist eindeutig ein Hahnrei. Ein Mann der von seiner Partnerin betrogen wird und dem somit Hörner aufgesetzt werden. Hier liegt die Betonung eindeutig auf "seine Partnerin" oder eben "seine Frau". Klar kann man das im Laufe der "sexuellen Harmonisierung" abschwächen und weiter auslegen, der Grundsatz aber, also die Entstehung einer Begrifflichkeit, ist jedoch nicht verrückbar. Ein Cuckold empfindet Demütigung durch das Fremdgehen seiner Partnerin. Die Ausprägung und Intensität wird hingegen durch die Neigungen der beiden bestimmt. Hier ist das devote, dominante wie auch masochistische oder sadistische Verlangen bestimmend. Ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass mich das "Fremdgehen" einer mir nicht bekannten Partnerin sexuelle stimuliert. Wie auch? Ich habe nicht den geringsten Bezug zu ihr. Das mag zwar, für einige, geil anzuschauen und vielleicht auch sexuell befriedigend sein. Aber demütigend für den "Cucki"? Nein, nicht für mich! Nicht einmal theoretisch. Klar wird meine Neigung auch bei Beendigung einer Partnerschaft bestehen bleiben. Ein Cuckold bin ich dann jedoch nicht mehr. Da auch wir uns in der Swingerszene bewegen und regelmäßig sehr interessante Gespräche zur Thematik führen, weiß ich, dass diese Fehleinschätzung zwangsläufig verbreitet ist, da die geschichtlichen Hintergründe nicht verstanden wurden. Es ist auch richtig, dass man leben sollte, wie man sich fühlt und seinen Bedürfnissen freien lauf lassen sollte. Auch wir lassen uns nicht in "Schubladen" stecken oder in Muster pressen. Hier geht es auch gar nicht um "akzeptiert werden", denn das sollten wir jedem zugestehen. Aber, um eine Person als Cuckold zu werten, müssen gewisse Grundsätzlichkeiten vorherrschen. Und bei einem Solo-Mann, der sich einem Paar anschließt, um hier sexuelle Befriedigung durch ihm entgegengebrachte Dominanz zu erfahren, ist das nicht der Fall. So meine Meinung. LG Rocco |
![]() | 01. März 2010 Die persönliche Meinung ist zu akzeptieren, auch wenn wir die Denkweise dogmatisch, engstirnig und vor allem intolerant werten, nur das eigene Denken und Fühlen als maßgebliche Instanz wird herangezogen ! Unabhängig davon, auch in polyamoren oder den polyamor ähnlichen Beziehungen kann man eine Cuckoldbeziehung führen, in der der Lover, halt auf anderer Ebene als der eigentliche Lebenspartner, der Cuckold und "seiner Hotwife" verpflichtet ist. Verlässt man eben diese eigene subjektiv beurteilte Sichtweise zugunsten einer objektiven Beurteilung, wird man vielleicht in der Lage sein, das zu erkennen! Gelten augenscheinlich die in der Beschreibung der eigenen Erfahrungen und die in der Allgemeinheit bekannten Formeln und Regeln stringent? Schade, etwas mehr Toleranz hätten wir hier doch ein wenig erwartet. Oder doch nicht??? Swingerherz |
![]() | 01. März 2010 Differenzierung ist notwendig... ...man könnte sich durchaus eine Inszenierung vorstellen, wie in einem Theaterstück: eine dominante Frau, ein devoter cucki, ein weiterer Mann und die Femdom die sich der Situation zu bedienen weiß. Es könnte eine grosse Dichte, eine Tiefe haben die sehr spannend, berauschend sein kann. Why not? Allerdings ist es beendet wenn der Vorhang fällt. Punktgenau, ohne weiteren Bezug zueinander. Für mich beeinhaltet aber eine cuckold "Beziehung" weitaus mehr: es ist eher ein Strom, ein Fluss...etwas das den Beteiligten Raum für eine persönliche Entfaltung geben sollte. Sich in dieser besonderen Konstellation aufgehoben fühlen, vertrauen zu können, sich unendlich frei zu fühlen eben weil man sich über einen gewissen Zeitraum kennen und schätzen gelernt hat. Das muss ja nicht bedeuten, dass man ewig zusammen bleibt...Aber die Zeit die es braucht um eine gewisse Höhe zu erreichen erfordert in meinen Augen eine Konzentration auf jemanden, mit jemandem. LG Karima |
![]() | 01. März 2010 These, Antithese und Toleranz Ich verstehe zu wenig von der Geschichte und dem Wesen des Cuckolding, um da fundiert mit diskutieren zu können. Deshalb habe ich dazu auch vorerst keine eigene Meinung. Was mir aber auffällt: In einer Diskussion, über welches Thema auch immer, darf und muss es sogar sein, dass auch völlig verschiedene Standpunkte und Sichtweisen dargelegt werden, und zwar gerne auch mit Vehemenz, Begeisterung und Überzeugungskraft. Und auch mit der Vorgabe, dass zunächst mal jeder seine Ansicht für die richtige hält. Sonst bräuchte man gar nicht erst zu diskutieren ... Es ist seit jeher eine uralte Grundregel jeder Diskussion: These v/s Antithese = Diskussion, die zu einer Synthese führen kann, aber nicht muss. In allen Bereichen, in welche Emotionen hineinspielen (und dazu gehören sexuelle Vorlieben und Neigungen zweifellos), kann es auch sein, dass verschiedene Sichtweisen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Man kann darüber diskutieren, man kann sich auseinandersetzen, man kann sich auch zusammenraufen - aber jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung (das nennt man auch Meinungsfreiheit). Ich betone: Jeder! Und vor allem auch derjenige, der eine andere Meinung vertritt als meine eigene. Keiner muss sich sofort überzeugen lassen und der Meinung eines anderen anschließen, jeder darf auch auf seiner eigenen, für ihn erstmal zutreffenden Sichtweise beharren. Dann waren vielleicht die Argumente dagegen noch nicht gut und präzise genug? Oder mag der andere auch einfach nur seine für ihn zutreffende Meinung bis auf weiteres behalten (aus welchen Gründen auch immer), man kann dennoch diskutieren. Aber bitte nach dem Grundsatz: Klar, entschieden, notfalls auch mal hart in der Sache, aber stets fair im Umgang miteinander! Und einer Diskussion ist es gewiss nicht zuträglich, anderen nur deshalb Intoleranz anzulasten, weil man sie noch nicht überzeugen konnte oder sie trotz der Diskussion ihre Meinung immer noch für die richtige halten. Ich denke, Toleranz ist es vor allem, auch andere Meinungen einfach mal stehenlassen und respektieren zu können! Einfach zu akzeptieren, dass andere Menschen die gleiche Sache aus anderen Blickwinkeln (z. B. aufgrund anderer Informationen oder einer anderen persönlichen Geschichte) sehen und deshalb zu anderen Schlußfolgerungen kommen dürfen - auch wenn man sie selbst nicht teilt und völlig anderer Meinung ist. Es ist nicht intolerant, zunächst mal zu seiner eigenen Meinung zu einem Thema zu stehen, solange man nicht vom einer anderen Sichtweise überzeugt wurde! Es geht nicht um grundlegende Weltanschauungen oder um das Erlassen neuer Gesetze, sondern nur um verschiedene Sichtweisen! Und so werde ich die Meinung anderer in Diskussionen vielleicht mit meinen Argumenten zu "bekämpfen" versuchen. Aber ich werde stets respektieren und achten, dass sie eine andere Meinung haben! Und vor allem werde ich - im Sinne von Meinungsfreiheit! - leidenschaftlich dafür kämpfen, dass sie eine völlig andere Meinung auch äußern und sogar behalten dürfen. In diesem Sinne wünsche ich allen hier eine weiterhin erhellende und bereichernde Debatte! (Der Antaghar) |
![]() | 01. März 2010 Mal ganz einfach gedacht Es ist vollkommen unwichtig, was andere über die ausgelebte Cuckolding-Variante denken. Wichtig ist nur, was die drei Beteiligten denken. Denn diese leben es ja auch aus. Wenn also der devote Cucki "nur" zur Ergängzung zu einem bereits bestehenden Paar stößt, jedoch selber nicht die Dame stößt, dann wäre er evtl. nur ein Cucki 2. Klasse, doch wenn juckts? Wenn die 3 dabei Spaß haben, dann ist alles bestens. Auch wenn diese Form vielleicht nicht dem internationalen Cuckold-Regelwerk entspricht, würde ich denen niemals diese Bezeichung für ihr Verhältnis absprechen. |